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Wie läuft eine berufliche Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ab?

Die berufliche Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) umfasst alle Maßnahmen, die es einem Menschen nach überstandener Erkrankung oder mit einer gesundheitlichen Einschränkung oder Behinderung ermöglichen sollen, wieder am Arbeitsleben teilzunehmen.

umschulung

Wer eine medizinische Rehabilitation in Anspruch nehmen musste, hat nach Abschluss der Reha-Maßnahme im Idealfall seine ursprüngliche körperliche Verfassung wiedererlangt und kann wieder in seinen ursprünglichen Beruf, bzw. an seinen ursprünglichen Arbeitsplatz zurück. Hat er jedoch weiterhin eine gesundheitliche Einschränkung, die auf absehbare Zeit ganz abklingen wird, kann eine stufenweise Weidereingliederung erfolgen.

Rückkehr an den ursprünglichen Arbeitsplatz


Sofortige Wiedereingliederung

Wer das Glück hatte, im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit zurückzuerlangen, kann nach Ablauf der Reha wieder an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren und seine alte Tätigkeit wieder im gewohnten Rahmen aufnehmen.


Stufenweise Wiedereingliederung ("Hamburger Modell")

Ist der Rehabilitant nach der Rehabilitation immer noch gesundheitlich eingeschränkt und noch nicht voll belastbar, kann eine stufenweise Wiedereingliederung erfolgen. Während der stufenweise Wiedereingliederung ist der Arbeitnehmer noch krankgeschrieben und erhält entsprechende Lohnersatzleistungen (Kranken- oder Übergangsgeld) Der Arbeitgeber muss dieser Maßnahme zustimmen.

Die stufenweise Wiedereingliederung erfolgt in erster Linie aus therapeutischen Gründen. Sie hat den Zweck der Erprobung der Leistungsfähigkeit des arbeitsunfähigen Versicherten an seinem bisherigen Arbeitsplatz. Damit soll erreicht werden, dass sich der Betroffene schneller und besser wieder in seinem Berufsalltag zurechtfindet.


Rückkehr an den Arbeitsplatz im Falle einer Behinderung

In vielen Fällen muss eine Behinderung nicht automatisch das berufliche Aus bedeuten. Viele Berufe, können mit Behinderung genauso ausgeübt werden wie ohne. Dies gilt zum Beispiel für ein Arbeit, die überwiegend am einem PC-Arbeitsplatz ausgeübt wird. Für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung stehen im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zahlreiche Förderungen, Hilfen und Unterstützungen zur Verfügung, die von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Anspruch genommen werden können um einen Arbeitsplatz für Behinderte zu erhalten und behindertengerecht zu gestalten. Mehr zuM thema berufliche Rehabilitation bei Menschen mit Behinderung finden Sie unter >> Behinderung > Berufliche Rehabilitation.

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Informationen über die berufliche Rehabilitation im Rahmen der Initiative "Jobs ohne Barrieren" finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Mit der Initiative soll erreicht werden, "dass behinderte und schwerbehinderte Menschen die Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben besser realisieren können (...)"


Umschulung und berufliche Neuorientierung

Vorbereitungslehrgänge

Im Rahmen von Vorbereitungslehrgängen soll der Rehabilitant die Möglichkeit erhalten, vor Beginn einer neuen Ausbildung/Umschulung vorhandenes (meist schulisches) Wissen aufzufrischen. Zudem soll er Fertigkeiten erlernen, die im direkten Zusammenhang mit seiner
Einschränkung oder Behinderung stehen, wie beispielsweise das Erlernen von Blindenschrift.

Berufsfindung und Arbeitserprobung in einem Berufsförderungswerk (BFW)

Berufsfindung und Arbeitserprobung (sog. RehaAssessment) haben die Funktion, für den Rehabilitanden eine Prognose zu erstellen, für welchen Beruf er geeignet sein könnte und welche Qualifikation er im Rahmen seiner Möglichkeiten erreichen kann. Dazu werden ihm beispielsweise Arbeitsproben abverlangt, anhand derer eine möglichst realistische Einschätzung zu seiner beruflichen Eignung getroffen werden soll. Eine solche Maßnahme dauert in der regel zwei Wochen.

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Informationen zum Thema Berufsfindung und Arbeitserprobung finden Sie auf der Internetseite www.rehaassessment.de. Auf den Seiten der Deutschen Berufsförderungswerke http://www.arge-bfw.de finden Sie ein PDF mit der Übersicht über die 180 verschiedenen Berufe oder Teilqualifikationen, dei von den BFW angeboten werden


Im Rahmen von Berufsfindung und Arbeitserprobung stehen allerdings nicht nut die Fertigkeiten des Rehabilitanden im Mittelpunkt. Auch seine soziale, medizinische und psychische Situation werden thematisiert. Bei Problemen erhält er entsprechende Unterstützung duch den medizinischen, sozialen oder psychologischen Dienst.



Umschulung im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Menschen mit Behinderung oder Menschen,die aus gesundheitlichen Gründen ihren angestammten Beruf nicht mehr ausüben können, haben die Möglichkeit einen neuen Beruf in einem Betrieb, bei einer der vielen Weiterbildungseinrichtungen oder in einem Berufsförderungswerk zu erlernen.

Die Umschulung erfolgt normalerweise in anerkannten Ausbildungsberufen und dauert in der Regel zwei Jahre.

Mensch mit Behinderung, denen es aufgrund ihrer Einschränkung nicht möglich ist, eine Umschulung in einem Betrieb oder in einer allgemeinen Weiterbildungseinrichtung in Anspruch zu nehmen, stehen spezielle Berufsförderungswerke offen, die auf die Belange und Betreuung von Menschen mit Behinderung ausgerichtet sind.









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