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Medizinische Rehabilitation - Ablauf und Therapie

Die medizinische Rehabilitation besteht aus mehreren aufeinander folgenden Phasen und beginnt gegebenenfalls nach erfolgter medizinischer Erstversorgung. Die meisten Maßnahmen können ambulant oder stationär durchgeführt werden.

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Ob eine medizinische Rehabilitation ambulant oder stationär erfolgt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Schweregrad der Erkrankung oder der Motivation des Patienten. Auch die Lebensumstände des Patienten und die Frage, ob er seinen häuslichen Alltag alleine bewältigen kann, spielen eine Rolle.

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Bei der Beantragung der jeweiligen Reha-Maßnahmen helfen Ihnen:
Ihr behandelnder Arzt
Der Sozialdienst im Krankenhaus
Die Mitarbeiter Ihrer Krankenkasse oder der Rentenversicherung
Die gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation
Die unabhängige Patientenberatung Deutschland

Generell soll die ambulante medizinische Rehabilitation nicht die stationäre medizinische Rehabilitation ersetzen. Vielmehr gibt es Krankheiten, bei denen keine stationäre Behandlung durchgeführt wird. Die ambulante medizinische Rehabilitation in geeigneten Einrichtungen sollte die Wohnortnähe berücksichtigen und berufsbegleitend durchzuführen sein.

Die einzelnen Rehabilitationsphasen

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Bei Krankheiten oder Verletzungen erfolgen die Diagnose und die medizinische Erstversorgung beim Arzt oder im Krankenhaus. Der behandelnde Arzt entscheidet, ob die Notwendigkeit für medizinische Rehabilitation vorliegt. Er stellt auch den entsprechenden Antrag.
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Bei schwerwiegenden Krankheiten (z.B. nach einem Schlaganfall) erfolgt die Frührehabilitation sofort im Anschluss an die intensivstationäre Behandlung. Sie hat die Funktion Folgeschäden zu minimieren. Der behandelnde Arzt stellt den Antrag auf die weitere medizinische Rehabilitation.
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Bei vielen Erkrankungen gibt es in einem frühen Stadium noch die Möglichkeit, durch eine ambulante medizinische Rehabilitation eine Verbesserung zu erzielen. Verlaufen diese Maßnahmen erfolglos, ist meist eine Operation unumgänglich.
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Eine Operation wird stationär im Krankenhaus durchgeführt - ebenso wie eine Krebsbehandlung. Im Anschluss wird der Patient an eine stationäre oder ambulante Reha-Klinik zur Rehabilitation, bzw. Anschlussheilbehandlung überwiesen. Der Antrag wird bereits während des Krankenhausaufenthaltes durch den behandelnden Arzt im Krankenhaus gestellt. Bei der Antragstellung hilft der Sozialdienst des Krankenhauses.
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Stationäre Rehamaßnahmen werden in speziellen Reha-Kliniken durchgeführt und dauern in der Regel 21 Tage. Je nach Notwendigkeit kann die medizinische Rehabilitation verlängert oder verkürzt werden.
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Die Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Anschlussrehabilitation (AR) wird unmittelbar (z.B. nach Krebserkrankungen) ambulant oder stationär in einer speziellen Klinik durchgeführt und dauert in der Regel 14 Tage.
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Nach- oder Festigungskuren können im Rahmen einer onkologischen Rehabilitation innerhalb eines Jahres nach der Krebsbehandlung ambulant oder stationär durchgeführt werden. Sie sollen langfristig den Gesundheitszustand stabilisieren.
Die Antragstellung erfolgt durch den behandelnden Arzt .
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Die beruflichen Rehamaßnahmen (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) beginnen im Anschluss an die medizinische Rehabilitation und sollen dem Patienten beim Wiedereinstieg ins Berufsleben helfen.
reha_ablauf07 Die soziale Rehabilitation umfasst alle Maßnahmen, die dem Betroffenen, z.B. im Falle einer Behinderung, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und eine möglichst große Unabhängigkeit im Alltag ermöglichen.



Medizinische Rehabilitation - Inhalte und Therapiemodule

Moderne Reha-Einrichtungen setzen auf einen ganzheitlichen Therapieansatz. Die eigentliche medizinische Rehabilitation ist bei der Behandlung vieler Krankheiten nur ein Baustein. Verschiedene Fachrichtungen arbeiten Hand in Hand um einen optimalen Therapierefolg zu erzielen. So nehmen zum Beispiel die psychologische Betreuung oder auch die Ernährungsberatung einen immer wichtigeren Platz in der Rehabilitation ein.


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Therapeutische Maßnahmen
Die Therapeutischen Maßnahmen umfassen alle medizinischen und sportmedizinischen Behandlungsformen. Dazu gehören unter anderem die Physiotherapie (Krankengymnastik), Sporttherapie, Psychotherapie oder auch die Logopädie. Einen Überblick über die unterschiedlichen Therapien finden Sie in der Rubrik Kleines Therapielexikon.

Psychologische Betreuung
Für viele Menschen, die eine medizinische Rehabilitation mitmachen müssen, bringt die neue Lebenssituation starke psychische Belastungen und Zukunftsängste mit sich. Die psychologische Betreuung im Rahmen der Rehabilitation fördert die aktive Auseinandersetzung des Patienten mit seiner Situation (Krankheitsbewältigung) und umfasst gegebenenfalls auch die psychologische Betreuung der Angehörigen.

Sozialdienst
Der Sozialdienst unterstützt Patienten und ihre Angehörigen bei der Verarbeitung Ihrer Erkrankung und entwickelt in Zusammenarbeit mit dem ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Personal angemessene Hilfen zu wirtschaftlichen und sozialversicherungsrechtlichen Fragen (z.B. Pflegeversicherung, Krankengeld, Sozialhilfe), stellt Kontakte zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen her und bietet Unterstützung bei schwerer Krankheit.

Pflegeberatung
Die Pflegeberatung ist nur in einer stationären Rehaklinik Teil der Leistungen. Pflegeberaterinnen und Pflegeberater stehen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen während und nach der stationären Rehabilitation zur Seite. Sie erfassen den individuellen Hilfebedarf, entwickeln Versorgungspläne, koordinieren erforderliche Hilfen und überprüfen eine bedarfsgerechte Umsetzung.








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