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Medizinische Reha: Zuzahlung bei Antragstellung
im Jahr 2010

Versicherte über 18 Jahren müssen bei fast allen Reha-Maßnahmen, zumindest, wenn es sich um eine medizinische Rehabilitation handelt, Zuzahlungen leisten. Diese betragen in der Regel 10,00 Euro pro Tag. Die Dauer der Zuzahlung ist dabei abhängig von Art und Dauer der Leistung sowie vom Leistungsträger und von Zuzahlungen, die bereits im selben Kalenderjahr geleistet wurden.

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para Wir können hier nur einen groben Überblick zum Thema Zuzahlung geben. Nehmen sie auf jeden Fall die Möglichkeit wahr, sich bei Ihrem Leistungsträger beraten zu lassen, ob für Sie eine Befreiung von der Zuzahlung in Frage kommt oder wie hoch die Zuzahlung zu den jeweiligen Leistungen ausfällt.


Zuzahlungen bei Leistungen der Deutsche Rentenversicherung

Stationäre Rehamaßnahmen (medizinische Rehabilitation)
Bei der deutschen Rentenversicherung richten sich die Zuzahlungsbeträge nach dem Nettoeinkommen. Die Zuzahlung bei Leistungen des Rentenversicherungsträgers zu stationären Rehamaßnahmen (medizinische Rehabilitation) ist normalerweise auf maximal 42 Tage im Jahr begrenzt. Dabei werden Zuzahlungen zu ambulanten und stationären Rehamaßnahmen sowie zu Krankenhausaufenthalten angerechnet, die bereits im selben Kalenderjahr an den Rentenversicherungsträger oder die Krankenkasse geleistet wurden.

Ambulante Rehamaßnahmen (medizinische Rehabilitation)
Bei ambulanten Reha-Leistungen der Rentenversicherung auf medizinische Rehabilitation ist in der Regel keine Zuzahlung zu leisten.

Anschlussheilbehandlung (AHB)
Bei der Anschlussheilbehandlung (AHB) des Rentenversicherungsträgers ist die Zuzahlung in der Regel auf 14 Tage innerhalb eines Kalenderjahres begrenzt.

Berufliche Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben)
Bei Leistungen zur beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ist in der Regel keine Zuzahlung zu leisten.

Befreiung von der Zuzahlung

Auf Antrag können Sie sich unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise von der Zuzahlung befreien lassen, wenn Sie dadurch unzumutbar belastet würden. Das Antragsformular dafür erhalten Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger.

Während ambulanter (auch ganztägig ambulanter) Leistungen besteht keine Zuzahlungspflicht. Auch für eine durchgeführte Kinderrehabilitation muss normalerweise keine Zuzahlung geleistet werden.

Bei stationären Leistungen, die durch die Rentenversicherung finanziert werden, müssen Sie keine Zuzahlung zu leisten, wenn zum Beispiel

Sie bei Antragstellung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
es sich bei der Leistung um eine Kinderheilbehandlung handelt.
Sie während der Leistung zur medizinischen Rehabilitation Übergangsgeld beziehen.
Sie Arbeitslosengeld II beziehen.
Sie Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) beziehen.
Sie Leistungen aus Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beziehen.


Zuzahlungen bei Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen

Ambulante und stationäre Rehamaßnahmen
Bei ambulanten oder stationären Leistungen zur Rehabilitation durch die Krankenkassen beträgt die Zuzahlung in der Regel 10 Euro/Tag ohne zeitliche Begrenzung.

Dauert eine ambulante medizinische Rehabilitation aus medizinischen Gründen jedoch länger als 42 Tage, ist die Zuzahlung auf normalerweise 28 Tage im Kalenderjahr begrenzt. Das gleiche gilt für eine stationäre Rehamaßnahme, die länger als 6 Wochen dauert. Dabei werden Zuzahlungen zu ambulanten und stationären Rehamaßnahmen sowie zu Krankenhausaufenthalten angerechnet, die bereits im selben Kalenderjahr an den Rentenversicherungsträger oder die Krankenkasse geleistet wurden.

Anschlussheilbehandlung (AHB)
Bei der Anschlussheilbehandlung (AHB) als Leistung der Krankenkassen ist die Zuzahlung in der Regel auf 28 Tage innerhalb eines Kalenderjahres begrenzt.

Befreiung von der Zuzahlung
Um eine unzumutbare finanzielle Belastung des Patienten zu vermeiden, gibt es bei den gesetzlichen Krankenversicherungen eine Belastungsgrenze. Die Zuzahlung zu allen Leistungen darf 2% des Bruttoeinkommens nicht überschreiten. Bei chronisch Kranken liegt die Grenze bei 1% des Bruttoeinkommens. Zur Ermittlung des Bruttoeinkommens wird ein spezielles Verfahren angewandt. Ihre Krankenkasse erteilt Ihnen hierüber Auskunft.


Zuzahlungen bei Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung

Bei Rehabilitationsleistungen, also medizinische Rehabilitation oder berufliche, die durch die Gesetzliche Unfallversicherung erbracht werden, besteht in der Regel keine Zuzahlungspflicht.









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