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Themen Special: Finanzielle Vorsorge

Für den Fall der Fälle: Versicherung gegen Berufsunfähigkeit

Eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – sei es durch Krankheit oder Unfall. Wer sich bereits einmal einer Rehabilitation unterziehen musste, für den hat dieses Thema einen besonderen Stellenwert. Allerdings ist es, je nach Diagnose, unter Umständen schwierig, von einer Versicherungsgesellschaft aufgenommen zu werden.

Einen Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu stellen lohnt sich dennoch und unter bestimmten Voraussetzungen kann es mit dem Vertrag sogar klappen. So schließen viele Versicherungsgesellschaften bestimmte Erkrankungen aus - in der Regel diejenigen, wegen derer man sich bereits in Behandlung begeben oder sich einer Reha unterziehen musste. Wer also bereits einen Bandscheibenvorfall hatte, der kann sicher sein, dass es sehr schwierig sein wird, eine Versicherung zu finden, die bereit ist, im Falle einer Wirbelsäulenerkrankung eine Leistung zu erbringen.

Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind übrigens keine Unfälle, sondern zu 90 Prozent Krankheiten. Den Job wegen einer Krankheit aufgeben zu müssen, betrifft rund jeden vierten Arbeitnehmer in Deutschland. Pro Jahr sind dies rund 200.000.

Derzeit erhalten in Deutschland ca. 1,75 Millionen Menschen eine Rente aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit und obwohl man als Arbeitnehmer durch die gesetzliche Rentenversicherung gegen Berufsunfähigkeit versichert ist, erhält man eine entsprechende Rente nur noch, wenn man fast komplett erwerbsunfähig ist. Zudem sind die Beträge, die gezahlt werden nicht gerade üppig und liegen im Schnitt bei ca. 700 bis 800 Euro.

Wichtig ist eine BU-Versicherung für Arbeiter, Angestellte, Selbständige, Handwerker, Freiberufler, Berufsanfänger, Studenten, und Beamte. Besonders für Berufsanfänger lohnt es, sich frühzeitig abzusichern. Zum einen, da sie erst nach fünf Jahren Beitragszahlung in der Gesetzlichen Rentenversicherung Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung haben, zum anderen ist es in jungen Jahren und bei entsprechender Gesundheit einfacher eine BU-Versicherung zu bekommen.


Die Kosten für eine BU-Versicherung können sehr unterschiedlich sein und hängen von verschiedenen Faktoren ab:

Von Alter und Gesundheitszustand, bzw. Vorerkrankungen
Vom Geschlecht (Männer und Frauen erhalten zum Teil unterschiedliche Tarife)
Vom ausgeübten Beruf und dem damit verbundenen Risiko

Private BU-Versicherungen zahlen im Falle einer Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente. Als berufsunfähig gilt in diesem Zusammenhang, wer auf Dauer in seinem angestammten Beruf nicht mehr arbeiten kann und auch nach einer Umschulung keinen vergleichbaren Job mehr findet.

Ein paar wichtige Tips:

1. Lassen Sie sich mehrere Angebote erstellen und vergleichen Sie diese!

2. Lesen Sie Testberichte! (BU-Versicherungen werden ständig irgendwo getestet)

3. Wählen Sie ein Angebot aus, in dem eine  Nachversicherungsgarantie zugesichert ist.
So können Sie die vereinbarte BU-Rente später ohne erneute Gesundheitsbefragung erhöhen.

4. Bleiben sie bei der Wahrheit und Beantworten Sie alle Fragen im Antragsformular wahrheitsgemäß. Bei manche Versicherungen müssen Sie Gesundheitsfragen nur für die letzten fünf statt zehn Jahre beantworten

5. Der Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit sollte mindestens bis zum Rentenbeginn, also im Regelfall bis 65 laufen.

Quelle: www.reha-patient.de, April 2010









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