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Themen Special: Finanzielle Vorsorge

Den Durchblick bei der Altersvorsorge behalten

Man kann in Deutschland wohl zwei Gruppen von Menschen unterscheiden wenn es um das Thema Altersvorsorge geht. Die „Ich-mache-mir-erst-Gedanken-wenn-ich-50-bin“-Gruppe und die „Ich-habe-seit-ich-18-bin-eine-Kapitallebensversicherung-und-einen-Bausparvertrag“- Gruppe. Oder mit anderen Worten, es gibt die, die sich wenig Gedanken um „die Rente“ machen und diejenigen, die ständig daran denken.

Egal zu welcher Gruppe Sie bisher gehört haben, Sie befinden sich hier auf einer Webseite zum Thema Rehabilitation und machen sich wahrscheinlich gerade intensiv Gedanken über Ihre berufliche und finanzielle Zukunft.

Für das Alter richtig vorzusorgen ist keine einfache Sache und dennoch sollte man so früh wie möglich damit beginnen, denn der Faktor Zeit spielt bei der Altersvorsorge eine wichtige Rolle. Ziel einer privaten Altersvorsorge ist es, Versorgungslücken im Alter zu schließen oder besser gar nicht erst entstehen zu lassen. Denn man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Wer seine Altersvorsorge gezielt in die Hand nehmen will sollte dabei einige grundlegenden Dinge beachten.

Das Altersvorsorgesystem in Deutschland ist in 3 Schichten unterteilt und basiert unter anderem auf steuerlichen Gesichtspunkten.

Die 1. Schicht ist die Basis der Altersversorgung...

Hier sind die gesetzliche Rentenversicherung, die landwirtschaftlichen Alterskassen und die berufsständischen Versorgungseinrichtungen angesiedelt, aus denen Angestellte und Arbeiter im Alter ihre Rente beziehen. Die „Rürup"-Rente stellt wiederum für Selbständige und Unternehmer eine Basisversorgung dar, da diese meist wenig oder gar keine gesetzliche Rente beziehen.

Im Rahmen dieser Basisversorgung können Versicherte zunächst während der Einzahlungsphase von Steuervergünstigungen profitieren. In der Rentenphase werden die Erträge jedoch voll besteuert. Dabei gilt es immer zu beachten, dass sich z.B. eine Rürup-Rente nicht für jeden lohnt, sondern dass der Erfolg abhängig von Alter und monatlicher Einzahlung ist. Dabei gelten hohe Steuerfreibeträge die bis 2025 stufenweise angehoben werden. Bis zu 20.000 Euro können pro Person als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Die 2. Schicht stellt eine Zusatzversorgung dar ...

Zu ihr gehören die betriebliche Altersvorsorge und die "Riester"-Rente.
Auch hier können Steuerfreibeträge in der Einzahlungszeit und Zulagenförderung bei der Riester-Rente genutzt werden. In der Rentenphase unterliegt diese Schicht aber ebenfalls der vollen Besteuerung.

Die 3. Schicht enthält alle weiteren Vorsorgeprodukte...

Dazu gehören private Rentenversicherungen oder auch Kapitallebensversicherungen. Es gibt hier zwar keine Steuervorteile während der Einzahlungszeit, dafür aber unter bestimmten Voraussetzungen Vorteile bei der Besteuerung während der Rentenzeit.

1. Schritt: Absicherung der eigenen Arbeitskraft z.B. durch
- Berufsunfähigkeitsversicherung

2. Schritt: Basisversorgung z.B. durch
- Gesetzliche Rentenversicherung
- Rürup-Rente für Selbständige

3. Schritt: Zusatzversorgung z.B. durch
- betriebliche Altersversorgung
- Riester-Rente für Arbeitnehmer und Angestellte

4. Schritt: Zusätzliche Private Altersvorsorge z.B. durch
- Kapitallebensversicherung
- Immobilenkauf
- Sonstige langfristige Kapitalanlagen

www Wieviel Geld müsste ich wie lange anlegen um x Jahre später wielviel Geld monatlich für x Jahre zu haben?
Unter www.focus.de haben Sie die Möglichkeit, mit dem Rentenrechner zu experimentieren und zu sehen, welche Summe, die Sie heute sparen Ihnen später welche Erträge einbringt.

Generell ist es ratsam, sich bei allen Vorsorgemaßnahmen individuell beraten zu lassen. Bei jedem Vorsorgeprodukt gibt es bestimmte Vor- und Nachteile zum Beispiel auf der steuerlichen Ebene. Manche Produkte werden steuerlich begünstigt während der Einzahlungsphase, andere werden später bei der Auszahlung nur zur Hälfte besteuert. Zudem wird häufig kritisiert, dass der Abschluss einer Riester-Rente zum Teil mit hohen Kosten verbunden ist, die nicht immer transparent für den Kunden sind und unter Umständen einen Teil der Erträge wieder „auffressen“.

Welche Anlageform für Sie die beste ist, besprechen Sie am besten mit einem Vorsorgeberater und/oder mit Ihrem Steuerberater. Er kann die Vorsorge-Lücke berechnen, bereits vorhandene Vorsorgeverträge überprüfen, ein persönliches Risikoprofil erstellen und so die Zahl der unzähligen Tarife und Produkte einschränken.

Quelle: www.reha-patient.de, April 2010











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