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Reha Nachrichten


16.11.2010

Es muss nicht immer die pharmakologische Keule sein...

...will man Krankheiten wie Neurodermitis, Asthma, Allergien, aber auch die Schuppenflechte oder auch die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) zufriedenstellend behandeln


Das ist das Fazit der vom Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V., eine bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation für Menschen, die an den genannten Krankheiten leiden, ausgerichteten „Aktionstage“, die in der „Rheinlandhalle“ in Mülheim-Kärlich dieser Tage stattfanden. Der Verband konnte für die Veranstaltung namhafte Klinikärzte, niedergelassene, auf die Krankheiten spezialisierte Ärzte und Wissenschaftler gewinnen, die an den „Aktionstagen“ die Betroffenen mit ihren Vorträgen und Diskussionen intensiv aufklärten.

Dabei wurde durchgehend bemängelt, dass bei der herkömmlichen, schulmedizinischen Therapie der Krankheiten immer vorrangig das Symptom, selten aber die eigentlichen Ursachen, behandelt wird. Krankheiten im sogenannten „atopischen“ oder „allergischen“ Formenkreis, aber auch die Psoriasis (Schuppenflechte), die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet wird, sind als „vererbt“ und damit als „unheilbar“ eingeordnet. In Deutschland leiden an diesen Krankheiten ca. 30 Mio. Menschen. Die Behandlung der Krankheiten ist für die Krankenkassen mit einem enorm hohen Kostenfaktor verbunden, nimmt man nur die heute recht neu auf dem Markt befindlichen Salben- und Cremegenerationen, bekannt unter der Bezeichnung „Immunmodulatoren“, die das nebenwirkungsbelastete Cortison bei der äußerlichen Behandlung ablösen wollen und nach dem Willen der meisten Dermatologen ablösen sollen. Hier kostet eine Tube Salbe/Creme mit 100 Gramm Inhalt die Krankenkasse einen Betrag von ca. 125 (!) Euro.

Wie schnell sich so eine Tube Wirkstoffsalbe verbraucht, weiß jeder, dessen Haut großflächig mit Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte belastet ist. Für Patienten mit der Schuppenflechte stehen heute sogenannte „Biologics“ zur Verfügung. Ein schwer erkrankter Patient, der sich dieser Therapie dauerhaft unterzieht, kann der Krankenkasse pro Jahr einen Kostenfaktor von bis zu 28 000 Euro kosten.

Die Zahl der Menschen, die an Schuppenflechte leiden, wird auf etwa 3 Mio. Menschen in Deutschland beziffert. Ob mit dieser Behandlung oder mit den Wirkstoffsalben, wobei die als Immunmodulatoren bezeichneten Salben und Cremes sogar im theoretischem Verdacht stehen, Hautkrebs und Lymphome zu forcieren, so dass die amerikanische Zulassungsbehörde FDA eine „Blackboxwarnung“ fordert, die auf den Tuben und Verpackungen aufgebracht werden sollten. So werden die Krankheiten nur unterdrückt, nicht aber ursächlich behandelt.

Die enormen Kostenfaktoren für diese Patienten werden noch abgerundet von häufig notwendigen Krankenhausaufenthalten und stationärer Rehabilitation. Alle Referenten der „Aktionstage“ waren sich darüber einig, dass vor einer Behandlung der Krankheiten die gründliche Diagnostik stehen muss, dass viel mehr um die Erforschung der Krankheiten getan werden muss und nach der Diagnostik immer mit einer „4-Säulen-Therapie“ kausal zu reagieren ist.

Die vier Säulen einer ganzheitlichen Behandlung muss die „Ernähurngsmedizin“ sowie die „Immunologie“ umfassen. Dabei spielt gerade das „darmassoziierte Immunsystem“ eine sehr wichtige Rolle, was schulmedizinisch als in aller Regel „nicht relevant“ eingeordnet ist. Es müssen die „psychosomatischen Faktoren“ der Krankheitsbilder, die sehr individuell sind, beachtet werden und auch „hormonelle“ Geschehnisse (Pubertät, Schwangerschaft, Klimakterium – um einige zu nennen) gehören in die Diagnose und Therapie eingebunden.

Gerade bei den vom Bundesverband betreuten Krankheiten ist der Spruch des alten griechischen Arztes Hippokrates auch heute noch aktuell, der sagte, „man muss Naturheilkunde und Schulmedizin zum Wohle der Patienten harmonisch zusammen führen“.

Weitere Informationen können kostenlos beim Bundesverband unter www.neurodermitis.net oder auch per Telefon unter 06742-8713-0 angefordert werden.

Kontakt:
Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V.
Oberstr. 171
56154 Boppard
Tel. 0 67 42 – 87 13-0
Fax 0 67 42 – 8713-20
Email: Bvneuro@aol.com
www.neurodermitis.net







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