rehabilitation reha
Rehabilitation Reha-Antrag Behinderung Indikationen Gesund bleiben Wichtige Adressen Downloads Reha-Nachrichten Home


Indikationen
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
reha-blog
arg
newsletter
arg
klinikverzeichnis
arg
branchenbuch
arg
arg





Medizinische Rehabilitation und Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen kommen häufiger vor, als allgemein wahrgenommen. Jeder dritte erwachsene Deutsche erkrankt – statistisch gesehen -  im Laufe eines Jahres an einer psychischen Störung. Die häufigsten Diagnosen sind Angststörungen, Störungen durch psychotrope Substanzen wie Alkohol so genannte affektive Störungen wie Depression oder somatoforme Störungen, also körperliche Beschwerden ohne ausreichende organische Ursache.

psyche

Angesichts der Häufigkeit und Schwere psychischer Störungen überrascht es nicht, dass von allen Arbeitsunfähigkeitstagen pro Jahr die Mehrzahl auf psychische Störungen, und nicht etwa auf körperliche Erkrankungen zurückgeführt werden kann. Wenn eine psychische Störung erkannt wird, wird am häufigsten mit Psychopharmaka behandelt. Psychotherapie wird nur selten als alleinige Behandlung hinzugezogen.

Menschen in schwierigen Lebens- und Konfliktsituationen können auch eine psychosoziale Beratung in Anspruch nehmen. In Deutschland gibt es rund 12.500 psychosoziale Beratungsstellen, in denen Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Psychologen ihre Hilfe anbieten.


Hilfe für die Angehörigen

Eine psychische Erkrankung verändert häufig das Leben des Betroffenen und das seiner Angehörigen. Daher sollten Freunde und Familienmitglieder sich nicht scheuen, professionelle Hilfe und Unterstützung zu suchen. Spezielle Gruppen, in denen sich Angehörige von Betroffenen treffen, können ebenfalls helfen. Auch im Rahmen einer Therapie können Familienmitglieder mit einbezogen werden um vor allem die bestehenden Kommunikationsmuster zu betrachten und gegebenenfalls zu verändern.


Zu den Psychischen Erkrankungen gehören zum Beispiel:

Angststörungen und Zwangsstörungen
Borderline-Syndrom
Burnout-Syndrom (BOS)
Depressionen
Essstörungen (Magersucht, Bullimie)
Schizophrenie



Ablauf der Behandlung/ Rehabilitation bei Psychischen Erkrankungen

Probatorische Sitzungen
Zu Beginn einer Therapie können Sie bei einem zugelassenen Arzt oder Psychologen (Psychotherapeut) einige vorbereitende Sitzungen erhalten, die sogenannten probatorischen Sitzungen. Damit können Sie und der Therapeut prüfen, ob Sie miteinander zurechtkommen und ob eine Psychotherapie das Richtige für Sie ist. Probatorische Sitzungen werden von der Krankenkasse bezahlt.

Ärztliche Untersuchung
Nach den probatorischen Sitzungen ist eine ärztliche Untersuchung notwendig. Sie soll klären, ob eventuell eine organische Erkrankung als Ursache für die Beschwerden in Frage kommt.

Genehmigung der Therapie
Findet der Arzt keine organische Ursache für die Beschwerden, lässt sich der Arzt oder Psychologe (Psychotherapeut) die von ihm vorgeschlagene Therapie bei der Krankenkasse genehmigen.

Ambulante Psychotherapie
Eine Psychotherapie kann ambulant oder stationär erfolgen Die ambulante Psychotherapie findet in der Regel bei  einem niedergelassene Psychologen (Psychotherapeut) oder in den Ambulanzen von Krankenhäusern statt, die über entsprechende Abteilungen verfügen. Ebenso kommen auch Tageskliniken in Frage.

Stationäre Psychotherapie
Eine stationäre Psychotherapie mit der Möglichkeit einer intensiven Behandlung und der ständigen Möglichkeit zur Krisenintervention ist vor allem dann angebracht, wenn der Patient:

eine ausgeprägte psychische oder somatische Komorbidität hat
durch seine häusliche Situation zu stark belastet wird
seine Belastbarkeit stark vermindert ist
besonders stark ausgeprägte Krankheitssymptome zeigt
sich selbst oder andere akut gefährdet

Die Dauer der stationären Psychotherapie richtet sich nach der Schwere der Erkrankung. Je nach Verlauf der Therapie kann es sein, dass der Betroffene seinen Beruf anschließend nicht mehr ausüben kann oder seine Erkrankung als Behinderung anerkant wird. Dann hat er unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.






© :: reha-patient.de 2010 ::