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Medizinische Rehabilitation und orthopädische Erkrankungen

Die Diagnosen im Bereich der Erkrankungen des Bewegungsapparates sind ebenso vielfältig wie die Therapiemöglichkeiten. Die Indikationen in der Orthopädie reichen von Erkrankungen der Wirbelsäule, wie zum Beispiel dem Bandscheibenvorfall über Muskel- und Bänderverletzungen bis hin zu Rheuma, Osteoporose oder Gelenkarthrose.

Heutzutage stellen "Rückenschmerzen" den häufigsten Grund für Reha-Maßnahmen dar. Nahezu jede fünfte Diagnose einer Krankschreibung lautet „Wirbelsäulenschaden“, und auch jeder zweite vorzeitige Rentenantrag wird aufgrund dieser Diagnose gestellt.

Krankengymnastik

Orthopädische Erkrankungen sind allerdings nicht zwangsläufig chronischer Natur. Häufig sind sie auch Folge von Unfällen oder Sportverletzungen.

Die Gründe für die wachsende Zahl der Muskel- und Skeletterkrankungen liegen vor allem an einer veränderten Arbeitswelt mit zunehmend sitzenden Tätigkeiten und an einem wachsenden Bewegungsmangel, der irgendwann zu Rückenschmerzen führt.

Viele Erkrankungen können bei frühzeitiger Diagnose konservativ, d.h. ohne Operation behandelt werden, zum Beispiel durch Krankengymnastik oder Medizinische Trainingstherapie.


Zu den Krankheitsbildern in der Orthopädie gehören zum Beispiel:

Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule
Bandscheibenvorwölbung
Bandscheibenvorfall
Morbus Scheuermann
Skoliose
Spinalkanalstenose

Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
Arthrosen
Osteoporose (Knochenschwund)

Rheumatische Erkrankungen
Fibromyalgie
Morbus Bechterew
Rheumatoide Arthritis
Weichteilrheumatische Erkrankungen

Verletzungen der oberen Extremitäten
Verletzungen der Schulter
Verletzungen des Ellbogengelenkes
Verletzungen der Hand

Verletzungen der unteren Extremitäten
Verletzungen der Hüfte
Verletzungen des Kniegelenkes
Verletzungen des Sprunggelenkes
Verletzungen im Bereich des Ober- und Unterschenkels



Ablauf der Rehabilitation in der Orthopädie

Phase 1: Medizinische Erstversorgung
Bei orthopädischen Erkrankungen erfolgt die medizinische Erstversorgung in der Regel durch den niedergelassenen Arzt oder den Arzt im Krankenhaus.

Phase 2: Rehabilitation konservativ
Je nach schwere der Erkrankung wird zunächst versucht, die Behandlung mit konservativen Mitteln, also ohne Operation, durchzuführen. Dabei kommen im Zuge einer ambulanten oder stationären Rehabilitation zum Beispiel Physiotherapie (Krankengymnastik) oder Medizinische Trainingstherapie zum Einsatz.

Phase 3: Operation und stationärer Krankenhausaufenthalt
Sollte die konservative Therapie nicht den erhofften Erfolg bringen oder die Schwere der Erkrankung dies erforderlich machen, ist eine Operation unumgänglich. Diese wird stationär im Krankenhaus vorgenommen.

Phase 4: Rehabilitation/ Anschlussheilbehandlung (AHB)
Ist es zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall zu einer Operation gekommen, folgt direkt im Anschluss eine weitere Rehabilitation, die sog. Anschlussheilbehandlung (AHB), die innerhalb von 14 Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt beginnt. In der Reha-Klinik wird für jeden Patienten ein individueller Plan erstellt, der speziell auf ihn abgestimmt ist. Das Ziel der Anschlussrehabilitation ist es, die körperlichen Beeinträchtigungen zu beheben, den Betroffenen körperlich und psychisch wieder fit zu machen und ihm so die Wiedereingliederung in Alltag und Berufsleben zu erleichtern.

Nach der medizinischen Reha: Berufliche Wiedereingliederung
Ist die Rehabilitation/Anschlussheilbehandlung (AHB) erfolgreich abgeschlossen worden, wird der Patient ins Berufsleben zurückgeführt. Abhängig von seinem Gesundheitszustand kann dies schrittweise erfolgen, d.h. der Rehabilitant nimmt beispielsweise seine bisherige Tätigkeit anfangs nur halbtags wieder auf um ein erneutes Auftreten von Rückenschmerzen zu vermeiden.

Sollten sich aus der Schwere der Erkrankung eine Berufsunfähigkeit oder gar eine Behinderung ergeben, hat der Betroffene Anspruch auf die sog. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.








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