rehabilitation reha
Rehabilitation Reha-Antrag Behinderung Indikationen Gesund bleiben Wichtige Adressen Downloads Reha-Nachrichten Home


Indikationen
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
arg
reha-blog
arg
newsletter
arg
klinikverzeichnis
arg
branchenbuch
arg
arg





Medizinische Rehabilitation bei Krebserkrankungen

Krebs ist für den Betroffenen und seine Angehörigen eine der schlimmsten Diagnosen. Wird die Erkrankung jedoch rechtzeitig entdeckt, ist sie heutzutage in vielen Fällen heilbar. Je früher Krebs behandelt wird, desto größer sind die Chancen, wieder vollkommen gesund zu werden. Jedes Jahr erkranken in Deutschland weit über 400.000 Menschen neu an Krebs.

krebskranke frau


Krebszellen entstehen bei bestimmten genetischen Veränderungen, durch welche Erbinformationen „verfälscht“ werden. Zu den Risikofaktoren, die eine solche genetische Veränderung hervorrufen können gehören unter anderem UV-Strahlen, Chemikalien, chronische Infektionen, und eine ungesunde Lebensweise mit Alkohol, Zigarettenkonsum und falscher Ernährung. In fünf bis zehn Prozent der Fälle sind die Veränderungen erblich bedingt.

Für die Behandlung von Krebserkrankungen steht eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung. Welche spezielle Therapie für den Betroffenen die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören in erster Linie das Alter des Patienten und das Vorhandensein anderer Erkrankungen. Auch die Aspekte des Tumors selbst sind mitbestimmend für die richtige Therapiewahl und hängen mit dem Gewebetyp, der Wachstumstendenz, der Größe und dem Ort zusammen.


Krebs bei Kindern

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren neu an Krebs. Diese Zahl ist seit vielen Jahren konstant. Die Heilungschancen bei krebskranken Kindern liegen heute bei rund 80 Prozent.


Zu den Krebserkrankungen zählen zum Beispiel:

Blasenkrebs (Urothelkarzinom)
Brustkrebs (Mammakarzinom)
Darmkrebs (Kolonkarzinom)
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
Leukämie (Blutkrebs)
Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Link Deutsche Krebshilfe

Unter http://www.krebshilfe.de/blaue-ratgeber.html finden Sie eine Vielzahl von Ratgebern zu den verschiedenen Krebserkrankungen. Die Ratgeber enthalten viele wichtige Informationen zu Diagnose, Behandlung und Nachsorge.



Ablauf der onkologischen Rehabilitation

Phase 1: Medizinische Erstversorgung
Generell werden Krebserkrankungen in aller Regel stationär behandelt. Dabei werden, je nach Krebsart und Schwere der Erkrankung, unterschiedliche medizinische Verfahren angewandt, wie zum Beispiel operative Eingriffe, Chemotherapie, Knochenmarktransplantationen oder auch Strahlentherapie.

Phase 2: Anschlussheilbehandlung (AHB)
Die Anschlussheilbehandlung (AHB), bzw. Anschlussrehabilitation (AR) wird ambulant oder stationär in einer spezialisierten Klinik durchgeführt. Sie sollte aufgrund der Bearbeitungszeit noch während des Krankenhausaufenthalts beantragt werden und dauert meistens 14 Tage. Schließt sich an den stationären Krankenhausaufenthalt eine ambulante Bestrahlung an, kann die AHB auch von einem niedergelassenen Radiologen eingeleitet werden.

In der Reha-Klinik wird für jeden Patienten ein individueller Plan erstellt, der auf die jeweils überstandene Krebserkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen abgestimmt ist. Muss beispielsweise im Rahmen der Behandlung von Brustkrebs eine Brust operiert werden, kann die Bewegung des Arms beeinträchtigt sein. Mithilfe entsprechender Therapieformen wie Krankengymnastik oder Bewegungstherapie kann die Beweglichkeit wieder hergestellt werden.

Phase 3: Krebsnachsorge
Die Krebsnachsorge umfasst alle Nachsorgemaßnahmen, die nach überstandener Erkrankung durchgeführt werden können. Dazu gehören regelmäßige Untersuchungen durch einen niedergelassenen Arzt.

Nach der medizinischen Reha: Berufliche Wiedereingliederung
Ist die Rehabilitation/Anschlussheilbehandlung (AHB) erfolgreich abgeschlossen worden, wird der Patient ins Berufsleben zurückgeführt. Sollten sich aus den Folgen der Erkrankung eine Berufsunfähigkeit oder gar eine Behinderung ergeben, hat der Betroffene Anspruch auf die sog. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Nach- und Festigungskuren
Nach- oder Festigungskuren im Rahmen einer onkologischen Rehabilitation können nach der Erstbehandlung ambulant oder stationär durchgeführt werden. Eine onkologische Rehabilitation sollte innerhalb des ersten Jahrs nach der Erstbehandlung durchgeführt werden. Nach- oder Festigungskuren sollen das persönliche Allgemeinbefinden bessern und Psyche und Körper des Betroffenen stärken. Eine Wiedereingliederung in den Alltag und das Berufsleben soll so erleichtert werden.

Eine Nach- oder Festigungskur kann nach vier Jahren erneut beantragt und ambulant oder stationär durchgeführt werden.











© :: reha-patient.de 2010 ::