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Reha Sport als Reha-Nachsorge und eigenständige Leistung

Wird während einer medizinischen Rehabilitation die Notwendigkeit festgestellt, kann beim Rehabilitationsträger als ergänzende Leistung zur Rehamaßnahme Rehasport oder Funktionstraining beantragt werden. Der Reha-Sport muss dann innerhalb von 3 Monaten nach der Rehamaßnahme beginnen.

wassergymnastik

Zum Reha-Sport und Funktionstraining gehören in erster Linie Übungen, die der Koordination, der Ausdauer oder der Kräftigung der Muskulatur dienen, also Schwimmen, Gymnastik oder auch spezielle Angebote wie Herz- oder Lungensportgruppen. Das Ziel des Reha-Sportes ist es, Menschen mit Behinderung oder Menschen, denen Behinderung droht, bei der Erhaltung ihrer Gesundheit zu unterstützen.


Leistungsträger beim Rehasport

Ist dem Reha-Sport eine medizinische Rehabilitation vorausgegangen, und hat der behandelnde Arzt in seinem Abschlussbericht die Notwendigkeit festgestellt, übernimmt in der Regel der selbe Kostenträger die Leistung. Dies ist entweder die Gesetzliche Rentenversicherung, die Krankenkasse, die Kriegsopferfürsorge oder, bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheit, die Berufsgenossenschaft als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Bei Geringverdienern oder nicht Versicherten kann auch das Sozialamt die Kosten übernehmen.

Ist dem Reha-Sport keine medizinische Rehabilitation vorausgegangen ist in aller Regel die Krankenkasse der zuständige Leistungsträger. Um Reha-Sport nutzen zu können, muss generell ein Antrag beim zuständigen Kostenträger gestellt werden.


Finanzielle Absicherung beim Rehasport

Da die Leistungen in der Regel berufsbegleitend durchgeführt werden, besteht bei Reha-Sport und Funktionstraining kein Anspruch auf Übergangsgeld oder Fahrtkosten. Besteht während der Leistung eine Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit, sind die entsprechenden Kostenträger, also Krankenkasse oder Arbeitsagentur zuständig.


Ablauf der Rehasport Maßnahme

Reha Sport und Funktionstraining finden immer in Gruppen und unter ärztlicher Aufsicht statt. Ob eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, entscheidet das Ärzteteam in der Rehabilitationseinrichtung. Die Dauer der Maßnahme ist von Leistungsträger zu Leistungsträger verschieden. Bei der Rentenversicherung dauert sie in der Regel 6 bis maximal 12 Monate, bei der gesetzlichen Krankenversicherung bis zu 36 Monate und bei der Unfallversicherung in der Regel unbegrenzt.

Die Dauer der Maßnahme und die Anzahl der Einheiten beim Reha Sport richten sich nach der Schwere der Erkrankung und nach dem Rehabilitationsziel. In der Regel werden 50 Einheiten verordnet, die jeweils 45 Minuten dauern. Bei besonders schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel Asthma, Multiple Sklerose oder bei Querschnittlähmung können es bis zu 120 Reha Sport Einheiten sein, die über einen Zeitraum von 36 Monaten gewährt werden. Die Anzahl der Übungseinheiten beträgt bis zu zwei, in Ausnahmefällen höchstens 3 Übungseinheiten pro Woche.



Indikationen für Rehasport

Reha-Sport findet bei unter anderem bei folgenden Indikationen Anwendung:

Rehasport bei Herz-Kreislauferkrankungen
Rehasport nach Operationen und Unfallfolgen an den Bewegungsorganen
Rehasport bei bestimmten Atemwegserkrankungen
Rehasport nach bestimmten Krebserkrankungen

Funktionstraining wird dagegen beispielsweise angewandt bei folgenden Indikationen:

entzündlich-rheumatischen Erkrankungen
Osteoporose

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Die "Rahmenvereinbarung über den Rehasport und das Funktionstraining", die gemeinsam von den Leistungsträgern und verschiedenen Verbänden verabschiedet wurde können Sie von der Internetseite des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. herunterladen.







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