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Schluss mit zuviel Stress!

Stress kann Auslöser oder Verstärker vieler Krankheiten sein. Eine zunehmende Zahl psychosomatischer Erkrankungen belegt dies. Stress wirkt sich nicht nur negativ auf die Psyche aus, sondern kann auch Rückenschmerzen verursachen, sondern auch das Herz (z.B. Bluthochdruck), die Haut oder die inneren Organe in Mitleidenschaft ziehen. Meist hängt es von der genetischen Veranlagung ab, wie der Stress sich äussert. Menschen, die von Natur aus einen empfindlichen Magen haben, kann der Stress sprichwörtlich „auf den Magen schlagen“. Bei anderen löst er Verspannungen und Kopfschmerzen aus. Wer regelmäßig Stressbewältigung betreibt, kann die Gefahr einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung deutlich verringern.

stress


Was sind die größten Stressfaktoren?

Auch hier gilt es, in erster Linie die persönlichen Stressfaktoren (sog. Stressoren) zu analysieren. Stress lauert in unserer oft hektischen Gesellschaft an vielen Orten. Termindruck, Autofahren im Berufsverkehr, Leistungsdruck, Angst um den Arbeitsplatz, Lärm und sogar das Einkaufen im Supermarkt lösen bei den meisten Menschen Stress aus.


Was kann ich gegen Stress tun?

Ausreichend Bewegung an der frischen Luft kann ein MIttel zur Stressbewältigung sein. Also, einfach einmal die Mittagspause nutzen und eine halbe Stunde Spazieren gehen um den Kopf frei zu bekommen. Regelmäßige Bewegung in Form von Sport hilft ebenfalls Stress abzubauen. Um nicht dauernd in Hektik zu verfallen, empfiehlt sich ein geregeltes Zeitmanagement, das hilft, Termine zu koordinieren und über alle anstehenden beruflichen und privaten Aufgaben den Überblick zu behalten.

Um aber wirklich ein „entspanntes“ Leben zu führen, eignen sich am besten verschiedene Entspannungstechniken als Mittel zur Stressbewältigung. Ziel dieser Übungen ist es, den Kopf frei zu bekommen, die gesamte Körpermuskulatur zu entspannen und Stresshormone abzubauen. Langfristig lernt man außerdem, sich quasi „auf Knopfdruck“ zu entspannen.


Entspannungstechniken verhelfen zu mehr Ruhe und Gelassenheit

Machen wir einen Test: Dreimal tief ein- und ausatmen und beim ausatmen die Schultern entspannen und fallen lassen. Durch diese kleine Übung merkt man oft erst, wie verkrampft und angespannt man wirklich ist. Ähnlich funktionieren Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Muskelrelaxation. Auch hier gilt, dass ein kontinuierliches Training beibehalten werden muss um langfristig Erfolg zu haben.

stress01 Nachweislich können regelmäßige Entspannungsübungen positiv bei Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck wirken.

Generell sollten solche Entspannungstechniken am besten im Rahmen eines Kurses erlernt werden. Auch wenn es inzwischen jede Menge Bücher und DVD's darüber gibt, so ist es doch empfehlenswert die teilweise sehr komplexen Techniken von einem ausgebildeten Fachmann zu erlernen.

Welche Entspannungsmethode für Sie die richtige ist, müssen Sie selbst herausfinden. Unter all den verschiedenen Techniken ist sicher auch eine passende dabei, die Ihnen hilft, Ihren Weg zu mehr Ruhe und Gelassenheit zu finden.



Muskelrelaxation nach Jakobson
Die progressive Muskelentspannung (PMR) nach Edmund Jacobson ist ein Übungsprogramm, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung erreicht wird. Ziel der Übungen ist eine Senkung der Muskelanspannung. PMR kommt zum Beispiel bei der Behandlung arterieller Hypertonie, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder zur Stressbewältigung zum Einsatz.

Autogenes Training
Autogenes Training ist eine Übungsform, durch die ein Zustand körperlicher Entspannung erreicht werden kann, der nach einiger Zeit eine langfristige psychische Entspannung und Erholung nach sich zieht. Der Erholungseffekt des Autogenen Trainings wird kann das Allgemeinbefinden auf die Dauer verbessern und stabilisieren. Das Autogene Training ist heute eine häufig angewandte Methode bei der begleitenden Behandlung und Vorbeugung vieler psychosomatischer, körperlicher und psychischer Erkrankungen.

Meditation
Die unterschiedlichen Formen der Meditation sind zahlreich und unterscheiden sich nach ihrer traditionellen und religiösen Herkunft. Viele Meditationstechniken sollen dabei helfen, einen Bewusstseinszustand tiefster Entspannung zu erreichen. Regelmäßige Meditation wird daher in der westlichen Medizin als Entspannungstechnik angewandt. Die Wirkung der Meditation, ist neurologisch messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft und Muskelverspannungen reduziert.

www Kurse zum Erlernen von Entspannungstechniken gehören heute bei nahezu allen Krankenkassen zu den geförderten Präventionsmaßnahmen. Neben den einzelnen Entspannungstechniken stehen auch Themen wie "Burnout-Prävention" zunehmend im MIttelpunkt. Welche Kurse von Ihrer Krankenkasse angeboten werden finden Sie auf der Internetseite Ihrer Krankenkasse unter dem Suchbegriff "Prävention"

Yoga
Moderne Yogaübungen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Yoga kombiniert Tiefenentspannung, Atemübungen und Meditationsübungen. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und eine Haltung innerer Gelassenheit. Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende Wirkung und kann stressbedingten Erkrankungen entgegenwirken. Generell sollte man die Übungen nach Anleitungen qualifizierter Yogalehrer zu praktizieren.

Qui Gong (Chigong)
ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Auch Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. In der modernen Medizin wird Qui Gong bei den unterschiedlichsten Erkrankungen Therapie begleitend eingesetzt.

Tai Chi
Tai-Chi-Übungen sind langsame Bewegungsfolgen, die körpereigene Energien freisetzen und gleichzeitig Stress abbauen sollen. Auf diese Weise ist es möglich, mehr Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln. Gleichzeitig wird die körperliche Koordinationsfähigkeit verbessert und die Muskulatur besser durchblutet.

Pilates
Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, das aus Kraftübungen, Stretching und bewusster Atmung besteht. Wichtig ist eine fachliche Einführung in die Methode, um Bewegungs- und Haltungsfehler zu vermeiden. Die Ziele der Pilates-Methode sind die Stärkung der Muskulatur, die Verbesserung von Kondition und Bewegungskoordination, eine Verbesserung der Körperhaltung, die Anregung des Kreislaufs und eine verbesserte Körperwahrnehmung.

www Einen sehr guten Ratgeber zum Thema "Stress" stellt die Techniker Krankenkasse kostenlos auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Das Dokument können Sie hier als PDF herunterladen.






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