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Was ist Rehabilitation?

Das vorrangige Ziel jeder Rehabilitation ist es, Menschen, die unter den Folgen von Krankheit oder Behinderung leiden, so weit wie möglich wieder in ihren körperlichen, geistigen oder sozialen Zustand zu versetzen oder die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Somit soll den Betroffenen ermöglicht werden, ein möglichst selbständiges Leben zu führen und auch aktiv am Berufsleben teilzunehmen.

Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen und gliedert sich in medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation.

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Stichwort "Kur"

Der Begriff "Kur" findet zwar im allgemeinen Sprachgebrauch immer noch Anwendung, in der Regel ist damit aber eine stationäre medizinische Rehabilitation in einer speziellen Reha-Einrichtung gemeint. Wo der Begriff noch Anwendung findet sind:

Nachsorge- und Festigungskuren nach Krebsbehandlungen >> Krebserkrankungen
Kompaktkuren im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsvorsorge >> Vorsorgekuren
Vorsorgekuren und Mutter-Kind-, bzw. Vater-Kind-Kuren >> Vorsorgekuren



Medizinische Rehabilitation (med. Reha)

Die medizinische Rehabilitation soll dem Betroffenen helfen, nach Krankheit oder Verletzung seinen ursprünglichen körperlichen Zustand soweit wie möglich wieder zu erlangen und wieder aktiv am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilzunehmen. Menschen mit einer chronischen Krankheit soll durch die med. Reha ermöglicht werden, ein weitgehend selbständiges Leben zu führen und dabei die Einschränkungen, die durch die Krankheit verursacht werden, auf ein Minimum zu reduzieren.


Berufliche Rehabilitation (Teilhabe am Arbeitsleben)

Die berufliche Rehabilitation folgt dem Grundsatz "Reha vor Rente" und hat das Ziel, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderung wieder in das Erwerbsleben zu integrieren. Dies gilt beispielsweise für Menschen, die bislang eine körperlich anspruchsvolle Arbeit ausgeübt haben und dazu aufgrund der Folgen von Krankheit oder Verletzung nicht mehr in der Lage sind. Zu den Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation gehören zum Beispiel Umschulungen, Weiterbildung, berufliche Trainingsmaßnahmen oder auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung.


Soziale Rehabilitation (Teilhabe in der Gemeinschaft)

Die soziale Rehabilitation umfasst alle Leistungen, die dem Betroffenen ein Leben in der Gemeinschaft ermöglichen und ihn wenn möglich unabhängig von Pflege zu machen. Zu diesen Leistungen gehören zum Beispiel Wohnungshilfe, betreutes Wohnen, Haushaltshilfen oder Tagesstätten. Auch heilpädagogische Leistungen oder Förderung der Verständigung durch entsprechende Therapiemaßnahmen oder durch technische Hilfsmittel sind Bestandteil sozialer Rehabilitationsmaßnahmen.


Ambulante oder stationäre Rehabilitation?

Ob eine Rehabilitation ambulant oder stationär erfolgt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Schweregrad der Erkrankung oder der Motivation des Patienten. Auch die Lebensumstände des Patienten und die Frage, ob er seinen häuslichen Alltag alleine bewältigen kann, spielen eine Rolle. Bei der beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) wird ebenso wie bei der medizinischen versucht, die Maßnahmen wohnortnah durchzuführen. Voraussetzung ist, dass sich eine geeignete Einrichtung in der Nähe des Wohnortes des Rehabilitanden befindet und, dass er körperlich in der Lage ist, an einer ambulanten med. Reha teilzunehmen.

Generell soll die ambulante med. Reha nicht die stationäre Rehabilitation ersetzen. Vielmehr gibt es beispielsweise in der Orthopädie Indikationen, bei denen keine stationäre Rehabilitation durchgeführt werden muss. Die ambulante Rehabilitation in geeigneten Einrichtungen sollte die Wohnortnähe berücksichtigen und unter bestimmten Voraussetzungen auch berufsbegleitend durchzuführen sein.





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